Preparation 2016

Weiterer Meilenstein der Rollstuhlrugby Nationalmannschaft am Preparation Turnier 2016

Nur 2 Wochen nach dem Canada Cup 2016 in Vancouver (CAN) stand für das Rollstuhlrugby Nationalteam ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur B-Europameisterschaft in Nottwil vom 3./9. Oktober 2016 auf dem Fahrplan.

In Vollbesetzung nahm das Team am alljährlichen internationalen Preparation-Turnier vom 8./10. Juli 2016 im SPZ Nottwil teil. Auf das Team um Coach Adrian Moser warteten als Gegner die Teams aus Schweden, Frankreich, Belgien, Polen und Holland. Für die Schweden und Franzosen war dies ihr letztes Vorbereitungsturnier vor den Paralymics in Rio im September 2016.

Das Team aus Schweden bestritt bereits eine Woche vor Turnierstart ein Trainingscamp in Not-twil. Dies nutzen die Schweizer natürlich und bestritten unter der Woche zwei Testgames gegen die Nordländer. An beiden Spielen wurde natürlich bei beiden Teams getestet und darum war das Resultat nebensächlich. Es wurde  trotzdem auf hohem level geführt und alle Spieler wollten ihr Bestes zeigen um sich für einen Platz im Team am Turnier zu empfehlen.

Am Freitag um 15.00 Uhr ging es im Startspiel des Turniers gegen die Schweden für das Schweizer Team los. Es zeigten sich einige Startschwierigkeiten bei den Eidgenossen. Im  Ver-lauf des Spiels fingen sich die Schweizer wieder, verloren aber zum Schluss deutlich. Im Abend-spiel wartete mit Frankreich ein weiterer Grosser, auf das Team von Coach Moser. Das Spiel wurde taktisch gut vorbereitet und dies sollte während dem Game Wirkung zeigen. Das Spiel wurde in allen Vierteln auf hohem Niveau geführt und beide Teams schenkten sich nichts. Zum Schluss hatten dann doch die Franzosen das bessere Ende für sich und beendeten das Game mit einem knappen Sieg. Die Schweizer konnten am ersten Turniertag mit ihrer Leistung aber sicher zufrieden sein.

Am Samstag standen mit Polen und Belgien, zwei mögliche Gegner der Schweizer an der EM im Oktober, auf dem Programm. Coach Moser forderte von seinem Team darum in der Vorberei-tung und Umsetzung gegen diese Gegner eine top Leistung im Bereich Taktik, Physis und Ein-satzwille. Dies setzten seine Spieler in allen Einsatzzeiten um. Gegen die Polen resultierte ein klarer Sieg und gegen den „ewigen Gegner“ Belgien verloren die Schweizer knapp mit wenigen Punkten. Dies lässt aber positiv auf die EM im Oktober blicken, wenn dann gegen diese Gegner um den Aufstieg in die A-Gruppe gespielt wird.

Am Sonntag im letzten Spiel gegen die Holländer boten die Schweizer nochmals eine hervorra-gende Leistung. Sie setzten alle Vorgaben des Coaches um und konnten mit grossem Einsatz des ganzen Teams einen klaren Sieg feiern.

Zum Schluss war das Team mit dem 4 Schlussrang sehr zufrieden. Nun folgen noch diverse Trainingseinheiten bis es dann vom 3. bis 9. Oktober 2016 in der Heimstätte des Schweizer Teams, dem Paraplegiker Zentrums Nottwil, ernst gilt. Alle freuen sich und sind top motiviert auf die Heim-Europameisterschaft und geben vollgas um das grosse Ziel zu schaffen, das Final, das den Aufstieg in die A-Gruppe bedeuten wird!

 

on 14 Juli 2016